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| Datum |
18.01.2012 |
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moin Betrf WASI. ich habe eine alte Wasikette an Bord gestempelt mit 4571. Nach Rückfrage bei WASI bekam ich folgende Info die "vielleicht " hilfreich ist. Zur Zeit bin ich noch in der Ostsee und habe keine Probleme, bald soll es aber losgehen und dann werde ich das genau beobachten muessen.:
Diese Kette stammt von uns und ist in Deutschland gefertigt wurden.
Diese Kette ist für warme Gewässer geeignet, allerdings müssen folgende Punkte beachtet werden :
Bei den Edelstählen und speziell bei der Ankerkette wirkt sich das so aus:
Verantwortlich für die Rostbeständigkeit der Edelstähle sind die Legierungen Chrom, Nickel und Molybdän. Wichtigster Bestandteil ist dabei Chrom, da es unedler als Eisen ist und sich der Sauerstoff bevorzugt mit dem Chrom und nicht mit dem Eisen (Eisen + Sauerstoff = Rost) verbindet. Nachteil dabei ist das oben genannte Problem der elektrochemischen Korrosion. Besteht keine Isolierung zwischen den unterschiedlichen Metallen an Bord des Schiffes, kann sich Chrom aus der Legierung lösen und es entsteht der so genannte Lochfraß.
In Bezug auf die Ankerkette kann man dieses Problem unter Beachtung folgender Punkte lösen:
- Wichtig ist, dass keine leitende Verbindung zwischen Kette und leitenden Teilen des Schiffskörpers besteht - also kein Kontakt, auch nicht im Ankerkasten. Der Endfixpunkt der Kette, im Ankerkasten an sich sowie alle weiteren Kontaktpunkte mit der Kette müssen isoliert sein, also elektrisch nicht leitend ausgeführt werden. Das Salzwasser im Ankerkasten an sich stellt eine besondere Gefährdung der Kette dar, da sich dessen Salzkonzentration durch Verdunstung erhöht. Folge ist, die Erhöhung der Leitfähigkeit, was die Korrosion beschleunigt.
Aus diesen Gründen empfehlen wir, die Ankerkette in tropischen Gewässern ausreichend zu säubern. Das Säubern der Ankerkette mit Süßwasser sollte (besonders in tropischen Gewässern) mit zum Wartungsplan gehören! Durch die regelmäßige Pflege der Ankerkette erhöhen sie deren Lebensdauer.
- Es ist darauf zu achten, dass die Ankerwinde ohne Erdung montiert wird! Beide Versorgungspole des Bordnetzes zum Windenmotor müssen abgeschaltet werden, wenn die Winde nicht im kurzzeitigen Manöverbetrieb läuft. Viele Hersteller und Werften verzichten auf diesen Hinweis oder sparen sich den Installationsaufwand. Der Schiffeigner muss dies also selber nachrüsten.
Da es viele Ursachen für das Rosten von Edelstahl gibt, können wir sowie auch unsere Wettbewerber auf Edelstahlkette keine 100 % Garantie geben.
Die von uns gelieferten A5-Ketten (1.4571 Ti) erhalten wir mit einem Material-Zertifikat, so dass es sich in keinem Fall um einen Materialfehler handeln kann.
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Betrag gemeldet von Carsten am 18.01.2012
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| Datum |
29.10.2011 |
| Eintrag |
Hi Paul,
ich wollte dir mal wieder Feedback geben zu deinen Empfehlungen:
Die ersten Kabelklemmen habe ich schon verbaut und sie sind wirklich genial. Danke.
Das Navionics "App" auf meinem Smartphone arbeitet einwandfrei und ich denke so eine 14 Euro Backuplösung für die ganze Karibik oder den ganzen Pazifik ist einfach super. Ich hab mein Phone in eine wasserdichte Hülle gepackt und so sind auch weitere Ausflüge mit dem Dinghi oder Nachtreturns unkritisch.
Machs gut dahoam und freue dich auf die Rückkehr.
Franz
Zu beiden Themen werden wir demnächst berichten. Bei den Klemmen handelt es sich um ein System das Lüsterklemmen ersetzt und elektrische Installationen praktisch revolutioniert so zeitsparend und schnell ist deren Anwendung.
Die zweite Anregung kommt direkt von Franz der sich die Seekartensoftware von Navionics auf sein Smartphone installiert hat. Der Preis ist unschlagbar und das man damit auch perfekt zum Ankerplatz zurückfindet mag der eine oder andere lächerlich finden.
Aber Nachts in der Karibik wenn hunderte Schiffe in einer großen Bucht liegen ist das oft gar nicht so leicht. Also eine geniale Idee, denn man möchte ja nicht auch noch sein Hand-Gps mit an Land nehmen lockt solche Ausrüstung doch auch immer Diebe.
Wir werden zeigen wie das mit einem Tablett von Samsung funktioniert.
Herzlichen Dank lieber Franz
Paul |
Betrag gemeldet von am 29.10.2011
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| Datum |
21.10.2011 |
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Dr. Klaus Dombrowsky der am Antifouling Test teilnimmt, hat sich um die Optimierung des Versandes auf die Kanaren bemüht und gleichzeitig Mängel an der Verpackung verbessert.
Nur ca. 40,-- Euro kostet damit der Versand des Antifoulings für ein Monohull auf die Kanarischen Inseln.
Da zählt jetzt keine Ausrede mehr die für den Einsatz der vor Ort angebotenen Giftmischungen sprechen würde.
Das Antifouling auf Kupferbasis schützt bis zu 10 Jahre vor Bewuchs und ist bei Arkomare über die Nautictestseite erhältlich. Trotz hoher Wirksamkeit besitzt es die Bodenseezulassung.
Redaktion Nautictest
Paul |
Betrag gemeldet von Günstiger Versand des neuen Antifoulings auf die Kanaren am 21.10.2011
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| Datum |
27.09.2011 |
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Moin,
Mit großem Interesse habe ich den Test des Antal HS24.50 Full Batten Systems gelesen. Das scheint ja ein ernsthaft tolles System zu sein. Ich suche nach einem Rutschersystem für mein Schiff, da bei uns an Bord (alte X-102 mit 7/8 Fraktionellrigg) das Vorliek noch direkt in der Mastnut gefahren wird, was bedienungsseitig teils etwas anstrengend ist. Das Antal System sieht echt klasse aus, zumal ich die selben Bedenken bzgl Kugelgelagerten Systemen hege. Die einzige Frage, die ich mir stelle ist ob die aufgeschraubten Schienen den teils doch enormen Masttrimm mitmachen würden, oder ob die sehr starr sind und dadurch eher ungeeignet. Ich fahre ein altes IOR Regatta Rigg, das Vorsegel wird auf Amwind Kursen über das Achterstag brettflach getrimmt, was mit einer doch beträchtlichen Mastbiegung einher geht und generell hat die Palme einen nicht ganz unerheblichen Mastfall. Ich befürchte das Schienensysteme bei so einem Rig nicht mitspielen und man doch auf innenlaufende Plastikrutscher umsteigen muss...
Wie ist da Dein Gefühl zu, nachdem Du jetzt ne Weile mit dem Antal System unterwegs warst? Ist Dein Mast großartig trimmbar oder eher sehr gerade?
Danke schonmal für Deine Gedanken.
Grüße aus dem Norden
Lieber Lars,
da hast du wirklich Glück, denn zu Deiner Fragestellung kann ich Dir eine wie ich denke fundierte Antwort geben. Ich habe das System auf unserer Privilege 37 eigenhändig installiert. Der Mast der Privilege ist einer der ganz wenigen Masten der ab Werft mit einer starken Biegung nach achtern geriggt ist.

(Bilder anklicken zum Vergrößern)
Die Montage war trotz der starken Mastkrümmung ohne jedes Problem möglich und auch bei einer doppelten Biegung, sähe ich kein Problem. Die schlanken aber dennoch mehr als ausreichend dimensionierten Mastrutscher haben mit der Krümmung ebenfalls kein Problem. Auf deren Reibungsfläche von nur wenigen Zentimetern ist die Biegung vollkommen irrelevant. Mit einem verklemmen oder einer Schwergängigkeit ist nicht zu rechnen.
Ich traue mich insofern also zu behaupten, daß Du bezüglich der Flexibilität kein Problem haben wirst. Die Mastschienen sind aus einem sehr hochwertigen Aluminium hergestellt und somit schon aufgrund des Materials sehr Biegsam. Glatte Übergänge werden durch spezielle Verbinder hergestellt so daß auch in diesen Bereichen keine Probleme auftreten sollten.
Alle Angaben natürlich nur soweit ich dies aufgrund Deiner Schilderung beurteilen kann. Die Bilder zeigen die Mastkrümmung unseres Riggs, basierend hierauf kannst Du sicherlich die nötigen Ableitungen vornehmen.
Toi Toi Toi.... und gib mir bitte eine Rückmeldung ob das Ganze für Dich hilfreich war und wie Du für den Fall, daß Du das System kaufst anschließend damit zufrieden bist.
Für alle Fälle noch ein Tipp: Joachim von Arkomare bietet bis Jahresende einen Rabatt von 15% auf jede Erstbestellung egal um welches Produkt es sich handelt, das könnte sich bei dem hohen Anschaffungswert evtl. lohnen. Arkomare ist sehr serviceorieniert und wird sicherlich für Dich die Fragestellung auch mit dem Hersteller abstimmen.
Für mich hat er die Firma Wagner gerade dazu gebracht das Antifouling das ich gerne aufsprühen würde zu testen um sicherzustellen ob es mit deren Sprühpistolen funktioniert. Allein die Testmenge des Antifoulings kostet mehr als die Pistole, da war ich schon platt was in der Servicewüste Deutschland möglich ist wenn sich ein Händler engagiert...
Mit herzlichen Grüßen
Nautictest Redaktion - Paul |
Betrag gemeldet von Lars am 27.09.2011
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| Datum |
30.08.2011 |
| Eintrag |
Hallo paul, war gerade mal wieder auf deiner webseite.
Das mit der wasi kette kann ich leider bestätigen.
Auch meine kette zeigt erste errosionserscheinungen. Ich habe ja eine 13mm und somit sehe ich noch keine unmittelbare gefahr. Sieht auch nicht so aus wie bei dir.
Übrigens sind die angehenden löcher alle im letzten teil der kette, die halt oft im kasten liegt und wo schöne salzige athmo herrscht.
Ich spüle nun die kette beim hochholen immer mit süsswasser.
Ist zwar nicht genial aber.
Lieben gruss
franz - Katamaran Lagoon 44 |
Betrag gemeldet von Franz am 30.08.2011
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