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Kettenhaken auf der Ankernkette sichern
Mit einem Kettenhaken fixiert man auf Monohulls in der Regel die Kette auf einer Klampe um damit die Ankerwinch zu entlasten.
Katamarane benötigen aufgrund Ihrer Breite einen Hahnepoot der dafür sorgt, das der Zugpunkt beider Rümpfe genau in die Mitte geleitet wird. Dazu wird der Hahnepoot am vorderen Ende der Rümpfe angeschlagen und in der Mitte mittels eines Kettenhakens in die Kette eingehängt.

Nun kommt es gerne vor, das der Kettenhaken während eines Ankermanövers abrutscht was dann bedeutet, das man meist wieder ein Stück Kette einholen muss und die Prozedur von vorne beginnt. Je unruhiger die See umso häufiger tritt der Fall natürlich ein.
Gefährlich wird es wenn sich der Kettenhaken löstWeil die Kette sich entspannt oder ein wenig rüttelt wenn Sie über den Grund geschleift wird. Das passiert häufig und besonders gerne bei Tidenwechseln auf harten steinigen Untergründen. Löst sich der Kettenhaken ist die Kette nur noch über die Winch gesichert. Katamarane beginnen dabei regelrecht auf dem Wasser zu tanzen, da der Zugpunkt der Ankerkette nicht mehr in der Mitte vor dem Schiff liegt und so für einen ausgeglichenen Übertrag der Zugkräfte sorgt.
Durch die schnellen und ausgreifenden Bewegungen besteht die Gefahr einer Kollision mit anderen Ankerliegern, die sich wesentlich träger bewegen und konstant nach dem Wind ausrichten. Durch die wilden Bewegungen wird wesentlich mehr Zug auf den Anker ausgeübt und das aus ungünstigen Richtungen, so erhöht sich die Gefahr das der Anker ausbricht und das Schiff auf Drift geht.

Um dies zu vermeiden haben wir uns mit einem Edelstahl Expanderhaken und ein wenig elastischer Leine einen simplen Sicherungshaken angefertigt. Es geht dabei nur darum das Abrutschen des Hakens zu verhindern, die Sicherung braucht dabei keine großen Kräfte zu halten. Mit der hier gezeigten Lösung haben wir durchwegs sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wie heißt es so schön...kleine Ursache große Wirkung!
Euer Skipper - Paul
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